Geschichte - Deutsch

Das Lyzeum namens August Witkowski ist für seine 130-jährige Tradition berühmt. Es entstand 1871 kraft des Erlasses vom Kaiser Franz Joseph I. als die erste kaiserlich-königliche Realhochschule in Krakau. Die Entstehung einer Schule mit dem polytechnischen Profil und der polnischen Unterrichtsprache war für die polnische Bevölkerung von großer Bedeutung. Die Schule hat dank den hervorragenden Lehrern, unter denen sich berühmte Geographen, Philologen, Historiker, Maler und Mathematiker befanden, sehr schnell ein hohes Niveau erreicht.

1896 fand die Schule im Gebäude in der Studencka-Straße 12 ihren Sitz, wo sie sich bis heute befindet. Während des 1. Weltkrieges befand sich im Schulgebäude das Lazarett. Im 2. Weltkrieg wurde die Schule total zerstört, und viele Professoren und Schüler wurden von den Faschisten ermordet. Gleich nach dem Kriegsende hat die Schule ihre Aufgaben wiederaufgenommen. Bereits 1945 bestanden die ersten Schüler das Abitur.

Den Namen August Witkowski trägt die Schule seit 1921, damals zum VIII. Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Staatsgymnasium genannt, und 1956 zum V.-August-Witkowski-Lyzeum umgenannt.

Unter der Leitung von Mieczysław Stefanów (1971-1991) hat sich die Schule vielseitig entwickelt und ist zu einer der besten und bekanntesten in Krakau geworden. Zur Tradititon wurden die alljährlichen Leistungen der Schüler in den Fachwettbewerben und Olympiaden. Seit 1999 gehört das V. Lyzeum zum Verein Kreativer Schulen.

Stanisław Pietras – Physiklehrer – ist der sechzehnte Schulleiter des V. Lyzeums namens August Witkowski im Jahre 1992 geworden. Ihm wurde eine schwierige Rolle des Traditionsfortsetzers seiner Vorgänger zugeteilt. Schon die ersten Arbeitsjahre waren Zeiten der Umwandlungen und Modernisierungen des V. Lyzeums, Tradition, Ansehen für die Absolventen und Lehrer erhaltend, die die Geschichte dieser Schule geschaffen haben. Eine der wichtigsten Initiativen war die Gründung vom Verein der Absolventen und Freunde des V. Lyzeums. Er hilft bei der Haltung der emotionallen Bände mit unseren ehemaligen Schülern. Die Schule verfolgt das Schicksal ihrer Absolventen. Häufige Begegnungen anlässlich des Abiturjahrestages finden statt und die Wände füllen sich mit Gedenktafeln, die ehemalige Professoren und wohlverdiente Absolventen ehren.

Die Sorge um modernes Bildnis der Schule ist ein Steckenpferd unseres Schulleiters. Binnen zwanzig Jahren gelang es ihm viele Investitionen glücklich durchzuführen, die sowohl tiefgründige Renovierung als auch das Gelände rundum die Schule umfassten. Schon im Jahre 1995 wurde die Schule an modernes Internetnetz angeschlossen. Das hat zur Gründung der großen didaktischen Basis beigetragen - 2 Computerräume, Chemie-, Biologieraum, Unterrichtsräume mit interaktiven Tafeln ausgestattet, volle Computerisierung der Schule. Zu den großen Unternehmungen gehörten auch Dachrenovierung, Fensterwechsel, Fassadenerneuerung, Kelleradaptation für Unterrichtsräume, Restaurierung des Hofes, wo Gärtchen mit interessanter Pflanzenwelt und Erholungsmöglichkeit auf den schönen, stilisierten Bänken entstanden. In jeder Investition sieht man die Sorgfalt um jedes Element, das Anknüpfung an die Tradition und Geschichte der Schule hat. Historische Innenräume verflechten sich mit modernem Arbeitssystem. Die letzte große Investition war die Inbetriebnahme des Fahrstuhls, der die Türen unserer Schule den Behinderten öffnet, Turnhallenrenovierung und Einführung des elektronischen Klassenbuches.

Sorge um den Schüler, um die Entwicklung seiner individualen Begabungen und Interessen, Hilfe bei der Gestaltung seiner Talente sind die Prioritäten in allen Schulhandlungen. Diesen dienen alle Initiativen, die durch Lehrerkollegium unternommen werden (wissenschaftliche Studienfahrten, wohltätige Aktionen, internationale Austauschprogramme, Forschungsprojekte und Workshops, das Theater, eine Reihe populärwissenschaftlicher Vorträge namens August Witkowski, Schulchor, Wissenschaftliche Woche namens Ryszard Zapała). Die Ergebnisse, die Jugendliche im Unterricht und in den Wettbewerben erreichen, bringen andauernd Leistungsstipendien und pädagogische Auszeichnungen der Stadt Krakau. Die Schule bildet Talentschmiede und schafft auch Bedingungen für Entwicklung der Leidenschaften.

Von der Stellung des V. Lyzeums zeugen nicht nur die ununterbrochene Popularität unter den Kandidaten, sondern auch die Anerkennung in aller Art Ranglisten.

 

Besonderheiten

  • Fremdsprachenangebot nicht im Klassenverband, sondern in Niveau-Kursen: Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Russisch,
  • 6 Profile: u.a. zwei humanistische Profile eines mit dem erweiterten Programm von Polnisch, Geschichte und zusätzlichem Philosophieunterricht, das zweite mit dem erweiterten Programm von Geschichte, Sozialkunde und Geographie und zusätzlichem Philosophieunterricht; mathematisch-physikalisch einschl. Informatik; mathematisch-physikalisch einschl. Informatik und Algorhytmik unter der Schirmherrschaft der Jagiellonen Universität; mathematisch-physikalisch einschl. Informatik (Physik unter der Schirmherrschaft der Jagiellonen Universität); biologisch-chemisch (Chemie unter der Schirmherrschaft der Jagiellonen Universität),
  • Clubs und AGen: Europäischer Club, Polnisch, Geschichte, Sozialkunde, Kunstliebhaber, Astronomie, Physik, Philosophie, Biologie, Chemie, Mathematische Schulliga, Volleyball- und Fußballschulliga, Klettern, Informatikwerkstatt, Erste Hilfe, Klub der Liebhaber von Krakau, Theater in der englischen Sprache, Filmklub,
  • regelmäßige Vorträge zu verschiedenen Wissenschaftsgebieten von Krakauer Akademikern und Wissenschaftlern gehalten,
  • Integrationsfahrten für die Schüler der ersten Klassen,
  • Feste: Gelübde der ersten Klassen im „Bagatela“-Theater, Sportturniere - Weihnachtsturnier, Fest des Kuchens, Tagen der offenen Tür, Osterfrühstück und Weihnachtsfeier,
  • Thematische Studienfahrten (z.B. in die Ukraine),
  • Wissenschaftslager : in Mathematik, Biologie-Chemie, Polnisch-Geschichte,
  • Schüleraustausch mit Deutschland, Frankreich, Italien, der Schweiz und den USA,
  • Teilnahme an trilateralen Wissenschaftssessionen unter der Schirmherrschaft des Europarates und an Sokrates-Comenius-Programmen,
  • Wettbewerbe in Wirtschaftslehre,
  • Mensa und Kafeteria.

Deutschunterricht

  • Deutschunterricht wird für jeden Jahrgang auf verschiedenen Niveau-Stufen angeboten,
  • 5 Deutschlehrerinnen : Frau Barbara Skiendzielewska-Dec, Frau Maria Zborczyńska-Płodzień, Frau Iwona Jankowska-Rabiega, Frau Monika Stanula, Frau Agnieszka Wojtasiewicz,
  • Grundausstattung für modernen Deutschunterricht vorhanden,
  • Computerraum für den Fremdsprachenunterricht immer zugänglich,
  • Schulpartnerschaften mit Seesen, München, St.Gallen,
  • Tag der Deutschen Sprache und Kultur,
  • Im Schuljahr 2005/2006 entsteht die erste Schülergruppe, die auf die DSD-Prüfung vorbereitet wird.